Mit Schere und Fön zur haarigen Spitze
Posted on 9. Januar 2014 in Allgemein
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Auszeichnung: Der Siemensstädter Salon Relax Hairstyling wurde zum besten Intercoiffure Friseur Deutschlands gekürt.

Bei den Kunden von Karin Hubbe-Depenau sind nicht nur die Haare schön, wenn sie ihren Laden in Siemensstadt verlassen. Bei ihrem Salon stimmt einfach alles. Er setzte sich gegen 280 Konkurrenten durch und wurde zum besten Friseurbetrieb Deutschlands gekürt. Getestet werden die Elite-Figaros durch das Münchner Unternehmen International Service Check, das Testkundinnen losschickt, die sich unerkannt die Haare schneiden und färben lassen und den Salon dabei genau unter die Lupe nehmen.

Klare Regeln

Das Erfolgsrezept heißt Kontinuität. „Wir arbeiten nach genau festgelegten Standards“, sagt Burkhard Depenau. Der Ehemann der Friseurmeisterin Karin Hubbe-Depenau kümmert sich um das Büro, Marketing und die Abläufe außerhalb des Salons. Im Salon Intercoiffure Relax Hairstyling in Siemensstadt ist alles durchgeplant. Vom Kundenempfang bis zur Verabschiedung gibt es klare Regeln, an die sich die vier Mitarbeiter halten müssen. Auf jeden Fall scheint das im letzten Jahr perfekt geklappt zu haben. Der Salon konnte die drei Testkundinnen zu 100 Prozent überzeugen.

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Wer die Testkunden sind, weiß am Rohrdamm 56 niemand. Diese werden, ausgestattet mit einem Katalog von 120 Kriterien, in den Salon geschickt. „Da wird darauf geachtet, ob die Schaufenster und Ablagen sauber sind, wie freundlich das Personal ist, ob man die Mitarbeiter gut von den Kunden unterscheiden kann und so weiter“, sagt Depenau. Erst im Nachhinein erfahren Karin Hubbe-Depenau und ihre Mitarbeiter, welche Dienstleistung von der Testkundin bewertet wurde und wie ihr Ergebnis ausgefallen ist. Die Kundenkartei des Salons umfasst rund 800 Namen. Davon sind 99 Prozent Stammkunden. „Sie kommen aus ganz Berlin, von Nauen über Hoppegarten, von Tegel bis Zehlendorf“, sagt Depenau. Nur rund 20 Prozent kommen aus der Region. Verlegen wollten die Friseurmeisterin und ihr Mann das Geschäft nie. „Mit dem richtigen Ehrgeiz, Werbung und gutem Personal kann man so eine Marke auch in einer solchen Region in einem Wohngebiet führen“, sagt Depenau, „man muss natürlich kontinuierlich gut sein, darf sich keine Schwächen leisten. Schafft man das, ist der Ort uninteressant.“ Der Kunde sei es, der letzten Endes entscheide, ob sich der Weg lohne. Die Entscheidung für den Rohrdamm trafen die beiden Kreuzberger, „weil wir hier einen Salon hatten, der keine ausgebaute Wohnung, sondern ein richtiges Geschäft war“, sagt Depenau. Rund 200 Quadratmeter misst der Salon mit Geschäftsfläche, Büro und Aufenthaltsräumen.

Hohe Qualität

Hubbe-Depenau ist ein alter Hase im Friseurgeschäft. Über 30 Jahre ist es her, dass das Ehepaar Depenau den Salon eröffnete. Vor acht Jahren entschied sich die Friseurmeisterin, der Intercoiffure beizutreten und die Messlatte damit noch ein bisschen höher zu hängen. Die „Elitevereinigung der Friseure“, wie es auf der Internetseite heißt, hat weltweit über 3.000 Mitglieder in 55 Ländern. Regelmäßig werden die Salons auf ihre Qualität überprüft. Wer überzeugt, bekommt das Intercoiffure Mondial Qualitätssiegel. Der Spandauer Salon konnte diese Auszeichnung bereits in den Jahren 2007 bis 2010 ergattern. „2011 wollten wir mal was anderes machen. Da sind wir unter die Top 30 bei Top Hair gekommen. 2012 haben wir ausgesetzt“, sagt Depenau. Den Anspruch auf Perfektion hat der Salon aber nie verloren. Bis zu 20 Weiterbildungstermine gibt es im Jahr für die Mitarbeiter. Denn bei Relax Hairstyling will man mehr bieten. Die Preise sind moderat. Ein Herrenhaarschnitt liegt bei 30 Euro, die Damen beginnen bei 46 und enden bei 95 Euro.

Anna Wengel / Bild: Anne Langert

Posted on Freitag, 10. Januar 2014 by Redaktion-Online in Menschen, Spandau
Ouelle: http://www.abendblatt-berlin.de/2014/01/10/mit-schere-und-foen-zur-haarigen-spitze/